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ſäuſelten und winkten— der Kutſcher gab die Peitſche— und ich hatte das älterliche Hnus zum letzten Male ge⸗ ſehen.“
„Meine Bonne begleitete mich über das Waſſer und blieb auch bei mir in der Penſion. Sie liebte mich wie eine zweite Mutter, was konnte ich da, in einer heitern Umgebung, und unter den Gefährten meines Alters ent⸗ behren?— Die Jahre verſtrichen in glücklichem Einerlei.
Zu beſtimmten Zeitperioden trafen regelmäßig Briefe von meinen Aeltern ein, die dann ebenſo regelmäßig und
unter der Aufſicht einer Lehrerin in franzöſiſcher Sprache, meine Fortſchritte hierin zu bekunden, und in der zierlich⸗ ſten Handſchrift beantwortet wurden. Dies war der ganze Verkehr zwiſchen Aeltern und Kind.“
„An meinem zwölften Geburtstage trug der Brief aus der Heimat einen ſchwarzen Rand und ein ſchwarzes Sie⸗ gel. Meine Mutter ſchrieb, daß mein Vater geſtorben ſei, und daß ich zwei Jahre lang eine anſtändige Trauer tra⸗ gen müſſe, worin meine Bonne mir Geſellſchaft zu leiſten angewieſen wurde.“
„Ein Jahr darauf, als ich wieder den Tag, der mich ins Leben gerufen, nach vorgeſchriebener Weiſe durch ein
kleines Feſt, das ich meinen Geſpielinnen geben durfte, zu
feiern im Begriffe ſtand, legte mir die Vorſteherin einen
Brief meiner Mutter hin, der keine ſchwarze Trauerkante
trug. Ich öffnete ihn mit Verwunderung.— Sie hatte ſich wieder verheirathet und gebot mir, die ſchwarzen Klei⸗ der abzulegen und meinem neuen Vater einen kindlichen


