Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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gekleidet geht. Es war ein ſonniger Morgen, ſie zog ſchleunigſt ihre beſten Kleider an, ſchmückte ſich nach Kräften mit Blumen und Bändern, und eilte in den ihr nahe ge⸗ legenen Park von St. James. Hier hatte ſich bereits die ganze Straßenjugend Londons verſammelt, die ein ganzes Detachement von Polizeidienern in Ordnung zu halten bemüht war. Aber unſere alte Freundin ließ ſich, trotz ihrer vierundſiebenzig Jahre, von ſolchen Hinderniſſen nicht abhalten, die gekrönten Häupter zu ſchauen, und ruhte nicht, bis ſie ſich zu einem leidlichen Platze durchgearbei⸗ tet, wo ſie Hoffnung auf dieſe Augenweide hatte. Eine Stunde verging; bei ſolchen Gelegenheiten haben die Men⸗ ſchen eine wunderbare Geduld; da endlich begann ein Drängen und Stoßen, die Wagen kamen, Jeder wollte nun noch beſſer ſehen, und in dieſer allgemeinen Bewe⸗ gung vor- und ſeitwärts verlor die gute alte Dame das Gleichgewicht, und fiel, und fiel, mit einem Blicke noch auf ihre Königin, zur Erde. Sie hatte ſie doch geſehen!

Als ich zu ihr gerufen ward, fand ich ſie im Bette in der heiterſten Laune. Sie hatte ihre Schulter verrenkt, but what of that? Ein königlicher Bediente hatte ſie nach Hauſe getragen. Sie ſchmunzelte bei dieſem Gedan⸗ ken in ſtolzer Selbſtzufriedenheit und verlangte, ſowie der Verband angelegt war, Tinte und Feder, um mit ihrer geſunden Rechten allen ihren Bekannten den Vorgang zu melden. Auch am nächſten Tage noch fand ich ſie, trotz aller Schmerzen, äußerſt vergnügt. Sie hatte Briefe er⸗ halten, in denen man ihr zürnte, daß ſie bei ihrem Alter

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