Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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mat konnte ſie alſo unter ihres Gleichen nur zurückſtehen, und ſie mußte das wol ſchmerzlich empfunden haben. In England ſtand ſie allein, und was ſie hier galt, galt ſie nur um ihrer ſelbſt willen. Sie hatte Empfehlungsbriefe an gute Häuſer mitgebracht, und in Berückſichtigung ih⸗ res Alters, und ihrer Familienverhältniſſe wurde ſie hier mit großer Achtung behandelt, und ihres tapfern Willens halber geſchätzt und gelobt. Man lud ſie mitunter ein, und etzeigte ihr manche Artigkeit, ſodaß ſie ſelbſtgefällig äußerte, ſie gehe in England nur mit Engländern und nur mit ſolchen von hohem Range um.

Sie wußte Mitleid und perſönliche Zuneigung bei die⸗ ſen nicht zu unterſcheiden.

Von ihren Landsleuten ſah ſie Niemand. Es waren ihr keine von guter Familie aufgeſtoßen, und mit andern wollte ſie nicht umgehen. Sie rühmte ſich ſtets, daß ſie den höchſten Preis für ihre Lehrſtunden erhalte, und ſchrieb dies ihrem vortrefflichen Unterrichte und ihrem ſchönen Deutſch zu; doch ſprach ſie kaum einen Satz richtig. Was man um ihrer ſiebenzig Jahre und ihrer weißen Haare willen für ſie that, das ſich zu fragen, fiel ihr gar nicht ein. Auf ihre Toilette hielt ſie ungemein viel und trug ſtets Blumen und allerlei elegante Zierathe. Sie meinte ſie ſchulde ihren vornehmen Bekannten dieſe Sorge für ihr Aeußeres; es verſteckte ſich aber die kahle Eitelkeit darun ter, die an dieſem Erſcheinen in koſtbaren Flittern Gefal⸗ len fand. Sie war höchſt zufrieden mit ihrem Leben und ſtets heiter, was man ihr als ein großes Verdienſt an

rech ihr dun ſcha beh