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„ 4. blickes wurde das Ziel ihres Lebens, und ein Taumel von Vergnügungen übertäubte jede Stimme, die ſich mahnend Gehör verſchaffen wollte. Die eigentliche Geſellſchaft kannte ſie nicht. Ueber die Convenienzen derſelben war ihr Gatte zu ſehr erhaben, als daß er ſich denſelben hätte fügen mögen, und die Geſellſchaft ihrerſeits ſah keinen Grund, ihm das nachzuſehen, was ſie als die Bedingungen ihrer Eriſtenz aufgeſtellt hatte. Die Spaltung war daher un⸗ widerruflich und entſchieden. An Gäſten aber fehlt es deshalb einem gaſtlichen Hauſe niemals, und wohlbewir⸗ thete Gäſte geſtalten ſich leicht zu Bewunderern. Es fehlte den Leuten daher keineswegs an Geſellſchaft, und der Mann ſah ſich in der Mitte einer geiſtreichen Schüler⸗ zahl, die ſich als die Apoſtel ſeines Glaubens bekannten. Es herrſchte eine bunte, wilde Miſchung in dieſer peripa⸗ thetiſchen Schule, die den Punſch, als Hülfsmittel zur Er⸗ kenntniß ewiger Wahrheiten, durchaus nicht verſchmähte.
Einige Jahre gingen dahin, und immer tiefer ſank die Schale ihrer ſocialen Beziehungen, je mehr ſich der Kreis derſelben erweiterte. Aber, jung, geſund und lebensfroh, unter dem Schutze eines Gatten, deſſen Worte ſie für Orakelſprüche hielt, umgeben von jungen Männern, die alle geiſtreich in demſelben Sinne redeten, vermeinte die Frau den rechten Weg zu gehen und lächelte der Thoren, die ſich das Leben um ein Nichts verbittern, das Sitte oder geſellſchaftliche Formen genannt wird.
Ihr Vermögen war den Händen ihres Gatten über⸗ geben worden; er hatte daſſelbe verwaltet, ohne daß ſie
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