Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Das iſt der Großfürſt! rief Germaine.Ich ver⸗ gaß, Ihnen zu ſagen, daß er ſich bei uns angemeldet. Kommen Sie in den Salon, e wir bei ſeinem Empfange gegenwärtig ſind.

Ich hoffte, Sie allein zu ſehen, erwiederte Herr von Narbonne.Notabilitäten ſieht man in Paris hin⸗ reichend, darum kommt man nicht nach Saint Ouen. Das Schickſal iſt mir ungünſtig. Er empfahl ſich verſtimmt.

Germaine traten die Thränen in die Augen. Er wußte, daß ſeine Entfernung ihr weh that, und dennoch blieb er nicht. Konnte er ſie abſichtlich quälen wollen?

Indem erſchien ein Diener, ſie herunter zu beſcheiden.

Verſchiedene Fürſten Europas hatten Necker ſeit ſeiner Entlaſſung Anträge gemacht, in ihren Dienſt über⸗ zugehen und zu dieſen gehörte auch die Kaiſerin Katharina.

Es war daher auf ihren Wunſch, daß der Großfürſt ihm heute ſeinen Beſuch abſtattete, und ihm mündlich wieder⸗ holte, wie lieb es der Kaiſerin ſein würde, wenn er ſich jetzt noch entſchließen könne, Rußland ſeine Kräfte zu widmen. In ſeiner ſchlichten dunkeln Kleidung, mit jener ſteifen Haltung, welche ihm Würde verleihen ſollte, empfing Necker den hohen Gaſt, und hörte ernſt die Lobſprüche an, mit welchen dieſer ihn überſchüttete; ſeine Gemahlin aber wurde tief davon ergriffen, daß eine große Fürſtin, welche