Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Daß man mich nicht leicht überſehen kann, ſagte ſie lachend.

Vortrefflich! rief Marmontel.Stets mit einer Antwort bereit. Und wenn ich mich nun zwiſchen Sie und die Sonne ſtelle, ſo ſind Sie immer noch nicht ganz ver⸗ dunkelt!

Weil ich dann neues Licht von Ihnen borge, ſagte ſie ſchelmiſch.

Stille, ſtille! Keine Perſönlichkeiten; ſonſt wird meine kleine Frau eiferſüchtig.

Das beſorgen Sie nicht. Mit der Zukunft auf den Knieen kann ſie der Vergangenheit entbehren.

Das war boshaft, Germaine! rief die junge Frau, ihr mit dem Finger drohend.

Hier wurde ihre Unterhaltung durch die Erſcheinung eines jungen Mannes unterbrochen, welcher an der Garten⸗ pforte ſein Pferd zu befeſtigen bemüht war und darauf mit raſchen Schritten und ſtolzer Miene den kleinen Gang hinunter auf ſie zuſchritt. Aller Angen hatten ſich auf ihn gerichtet.

Marmontel war zu kurzſichtig, um den Kommenden zu erkennen, bis er ihm ganz nahe war; dann aber ſprang er ihm mit lebhafter Freude entgegen und erwiederte ſeinen höflichen Gruß mit dem Zuruf:

Wie, Herr von Narbonne, Sie hier in meiner be⸗