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in ſich ſelbſt hatte Herr werden können; aber ach! zu ſpät, zu ſpät! wie jede Reue.
Sie meinte, daß es der Schrecken der Hölle nicht in der Religion bedürfe; denn noch nie ſei durch ſie ein Menſch gebeſſert worden; aber Urſache und Wirkung begreifen, das bewahre vor mancher Thorheit.— Ach! Es hatte ſie nicht davor bewahrt!
Sie fühlte das um ſo tiefer und ſchmerzlicher, ſeit ſie ſchwer an den Folgen ihrer Nachgiebigkeit gegen ſich ſelbſt zu leiden hatte.
Rocca wich faſt nicht von ihrer Seite. Er las ihr vor, er tröſtete, er erheiterte ſie, und ſeine Liebe umgab ſie mit einer Sorge, welche ſie ſtets mit neuem Danke er⸗ kannte.— Ihre Kinder, ſo ſehr ſie ihr anhingen, hatten ihr Leben vor ſich, an das ſich neue Intereſſen, neue Hoffnungen für ſie knüpften; Roeca dagegen fand ſeine Welt in ihrer Nähe.
So vieles hatte das Leben ihr genommen, ſo manchen ihrer Freunde hatten die Umſtände ihr entriſſen; dieſen Einen wenigſtens hatte ſie ſich gerettet, dieſer Eine blieb ihr unverloren.
Ihre geſelligen Beziehungen waren wieder angeknüpft, ſie empfing einen großen Kreis von Bekannten, ſie ſah die ausgezeichneten Fremden bei ſich, welche die Hauptſtadt Frankreichs nach der zweiten Reſtauration aufſuchten und
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