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Füßen zu ruhen und nach ihren Winken zu handeln.— Sein Haß gegen die Bourbons ging in ſeiner Leidenſchaft für Madame Récamier unter, ſeine Schmähſchriften gegen Napoleon athmeten nur noch ihren Geiſt.
Frau von Stasl ſah ihren früheren Schützling ungern auf dieſem Wege.— Seine Liebe hätte ſie ihm nicht beſtrit⸗ ten, doch ſeinen Abfall von ihrer Partei konnte ſie ihm nicht hingehen laſſen. Sie ſtrafte ihn dafür, indem ſie ihren Banquier beauftragte, ihm ferner keine Zahlungen auf ihren Namen zu leiſten. Dieſe Beſchränkung nahm er mit großem Unwillen auf.
So kam das Jahr 1815 heran.
Am 6. März, in aller Frühe des Morgens, hinter⸗ brachte man Frau von Staöl, daß ihr Feind, Bonaparte, an der Küſte von Frankreich gelandet ſei. Entſetzlich war dieſe Neuigkeit für ſie!
Sie erkannte ſogleich die Folgen dieſer Begebenheit, ſie meinte die Erde müſſe ſich unter ihren Füßen öffnen und ſie verſchlingen vor ſeinem Nahen, ſo fürchterlich war ihr der Gedanke ſeiner Rückkehr. Sie wollte beten, aber ihre Lippe verſtummte. Ihre Phantaſie malte ihr alle Schrecken der Hölle und brachte ihr Bilder vor die Seele, vor welchen ſie erbebte. Sie war ohne Faſſung, ohne Ruhe, und die furchtbare Angſt dieſer Tage, die Ge⸗


