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bon ſaß auf dem Throne und vernichtete langſam alle ihre ſchönſten Träume.
Feſte fanden ſtatt; denn wo wäre eine Geſellſchaft reicher, müßiger Leute, welche nicht in Zuſammenkünften Erholung ſuchte, die der Luxus und die lange Weile erſon⸗ nen! Frau von Stasl hatte in dieſe glänzende Welt ihre einzige Tochter zu führen, welche ſie etablirt wünſchte. Albertine von Stasl ſollte eine Wahl aus Neigung treffen und wurde Herzogin von Broglie.
Ihr Sohn Auguſt, ein ernſter, junger Mann von vortrefflichem Charakter, hielt ſich nicht immer in Paris auf, denn ihm ſagte das ſtille Leben in Coppet beſſer zu.
Rocca wohnte und lebte mit ihr; doch ohne öffentlich an ihrer Seite zu erſcheinen. Er duldete dies Incognito, das ſie ihm auferlegte, um ihren Kindern nicht zu geſtehen, welcher Schwäche ſie ſich ſchuldig gemacht. Der bleiche, kränkliche Mann ſpielte die Rolle eines Hausfreundes; die WVelt betrachtete ihn dabei mit einem argen Lächeln.— Sie ließ es geſchehen. Sie war ſich keines Unrechtes bewußt, und ſeine Liebe, die ſie mit warmem Hauche in allen trüben Stunden tröſtete und neu belebte, war ihr mehr werth, als dieſe ſtummen Fragezeichen.
Madame Récamier war jetzt in Paris eingetroffen. Von jeher eine Freundin der Bourbons, die ihr frommer Sinn als die von Gott eingeſetzten rechtmäßigen Beherr⸗
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