Teil eines Werkes 
3. Bd. (1859)
Entstehung
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ſein Beiſpiel zu ermuntern, ſich in das Unabänderliche zu fügen! Das Leben blieb ihr todt und leer, ſobald ſich keine Wünſche an ihre Zukunft knüpften. Selbſt der Ruhm hatte ſeinen Reiz verloren, wenn er nicht in Frankreich ihre Stirne ſchmücken ſollte. Es ging ihr wie dem Schau⸗ ſpieler, der vor leeren Bänken ſpielen ſoll, all ihrem Thun und Laſſen fehlte der Sporn, ſelbſt das Wort erſtarb ihr auf der Lippe, in Ermangelung eines geeigneten Hörers.

Mit Betrübniß empfing ſie Narbonne bei ſich in Coppet. Er war für ſie ein glänzender Stern geweſen, deſſen Aufgang ſie mit wachſamem Blicke gefeiert, deſſen Untergang ihre Seele nun mit ſtillem Leid erfüllte. Sie hatte nicht Glauben genug, um bei jeder Fehlſchlagung auszurufen, was geſchehen iſt, hat ſein ſollen, und ſo miſchte ſich denn noch das Mißbehagen in ihre Stimmung, es hätte manches eine andere Wendung nehmen können, wenn ſie ihren Freund mit beſſerem Rathe geleitet.

Ihre Vertheidigung der Königin war anonhm er⸗ ſchienen; ebenſo veröffentlichte ſie jetzt eine Reihe Aufſätze über den Frieden, und über den innern Frieden, welche ſelbſt Fox, dem Narbonne ſie überſandte, öffentlich pries.

Dieſe Arbeiten beſchäftigten ſie; aber ſie füllten ihr Herz nicht aus. Sie hatte es lange ſchon erkannt, wie

Villemaine.