Teil eines Werkes 
3. Bd. (1859)
Entstehung
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riefen bald in ſeinem Gedächtniſſe den Ton einer Stimme zurück, der aus keinem andern Munde auf gleiche Art an das Herz eines Kindes appelliren kann.

Die Freude des Wiederſehens wirkte faſt überwälti⸗ gend auf eine Frau, welche ſo lebhaft empfand, ſo glühend . zu lieben vermochte. Der Ausdruck des Glückes in dem f Geſichte ihres Vaters erhöhte noch das eigene, ſie küßte ſeine Augen, ſeine Hände und ließ es ihm empfinden, daß der Ehrgeiz, der Ruhm und alle ſonſtigen Leidenſchaften dieſer Welt, neben der Liebe, welche ſie für ihn hegte, zu einem Nichts zuſammenſchmolzen.

Madame Necker hatte ſich zurückgezogen und kehrte erſt nach mehreren der Ruhe gewidmeten Stunden, auf einige Minuten zu dem Gatten und der Tochter zurück, deren Lebhaftigkeit ſie nicht zu ertragen vermochte.

* Indeſſen hatte Frau von Staöl ihrem Vater die orgänge in Paris geſchildert und ihm die Scenen der eptembertage mit Worten gemalt, welche einem Pinſel gleich kamen. Traurig ſchüttelte Necker ſein Haupt. Hatte es dahin kommen müſſen!

Wunderbar war es ihm, daß ſie Narbonne und

Montmorency gerettet und er fragte ſich, ob es in Folge der Prophezeiung Cazotte's geſchehen, oder ob dieſer wirklich der Zukunft in das Auge zu ſehen vermocht. So eifrig der Briefwechſel mit ſeiner Tochter auch unterhalten