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auf, während er ſeine Schritte anhielt und ſeine Gattin darauf aufmerkſam machte.
Madame Necker zitterte bei der Entdeckung. Er⸗ mattet lehnte ſie ihr bleiches Haupt auf die Schulter ihres Gatten, während ſie die rechte Hand duf ihr Herz drückte.
Ihre zunehmende Schwäche machte ſie empfindlich gegen die leiſeſte Gemüthsbewegung und dem Gedanken, ihre Tochter zu umarmen, miſchte ſich jetzt die Ahnung bei, daß es ihr letztes Zuſammenleben ſein würde. Hatte ſie ihr auch nie den erſten Platz in ihrem Herzen gegönnt, ſo blieb ſie doch immer ihre Mutter, und in dem Augenblicke, wo ſie an eine letzte Trennung dachte, ſchwanden alle klein⸗ lichen Nebenrückſichten, und das Herz allein redete warm die Sprache der zärtlichſten Zuneigung, wie ſie auf dieſer Erde nicht reiner beſteht, als zwiſchen Eltern und Kind.
Das Poſthorn ließ ſich jetzt mit einem muntern Liede vernehmen, aus dem Wagen hervor bog ſich ein Kopf, ein lautes Halt! wurde vernommen und eine Minute darauf lag Frau von Stgél ſchluchzend an der Bruſt ihres Va⸗ ters. Lebhaft, wie jeder Schmerz, äußerte ſich auch bei ihr jede Empfindung des Glückes, und ſuchte nach einem beredten Ausdrucke.
Vor der Thüre des Landhauſes ſpielte ihr kleiner Knabe, welcher die Mutter beinahe vergeſſen hatte, wie in ſo zartem Alter das leicht geſchieht; doch ihre Liebesworte
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