Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Genlis höflich, während ein Lächeln ihren Mund unzog, das wie Spott ausſah.Sie wiſſen aber, wie eitel die Menſchen ſind, und ſo bilden ſich Viele ein, den Staat ganz gut verwalten zu können, ja, ſie behaupten ſogar, daß nur ein Franzoſe dazu im Stande ſei, und noch dazu ein Franzoſe aus altem Geſchlechte. Die Liebe zum Vater⸗ lande und zur Krone muß ſchon von Vater auf Sohn ver⸗ erbt und mit den eigenen Intereſſen verwachſen ſein, um ſeinem Lande genügend dienen zu können. Die Indiscretion, den Zuſtand unſerer Finanzen zu veröffentlichen, konnte nur ein Fremder begehen, ſo wenigſtens ſpricht man am Hofe der Bourbons, daß der Herzog von Orleans eine andere Geſinnung hegt, hat er Ihnen gewiß ſchon häufig ausgedrückt, und auch kürzlich noch bewieſen.

Iſt es möglich! rief Germaine lebhaft erregt.Iſt es möglich, daß ein Menſch auf dieſer Erde die große That meines Vaters eine Indiscretion nennen kann?

Sie müſſen meiner Tochter verzeihen, fiel Madame Necker ein,wenn ſie ein Wort des Tadels, gegen Herrn Necker gerichtet, zu empfindlich aufnimmt.

Ich verzeihe das nicht nur, ich billige es ſogar, erwiederte Frau von Genlis.Mademviſelle Necker iſt noch ſehr jung, ſie tritt erſt in das Leben ein und kennt noch nicht die Menſchen. Sie hat bis jetzt alle Dinge nur von einer Seite geſehen, und nicht bedacht, daß die andere