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Endlich faßte ſie ſich ſo weit, um die Worte ſtam⸗ meln zu können:
„Es iſt mein Bote. Ich ſende ihn oftmals in die Stadt, um mir Zeitungen und Bücher zu holen.“
„Die Du nicht von Deinem Vater auch bekommen könnteſt?“
„Vielleicht würdeſt Du ſie mir nicht gern ſenden; wenigſtens haſt Du es nie gethan.“
„Weil Du mich nie darum gebeten und ich Dein Intereſſe nicht an Dingen vorausſetzen kann, bevor Du mir es ausſprichſt. Welche Art von Blättern hat er Dir denn herzutragen müſſen?“
„Du findeſt ſie alle in meinem Zimmer,“ ſagte Ger⸗ maine mit leiſer Stimme.
„Und Deinen Boten ja auch. So komm', mein Kind, damit wir Beide zugleich vernehmen,“ ſagte er aufſtehend, und ſeiner Tochter Hand ergreifend, und ſie aus dem Zimmer führend. Die Zurückbleibenden ſahen ihnen ſchweigend nach.
Langſam ſtiegen Vater und Tochter die Treppe hinauf.
Auf dem Gange war es dunkel, da man die Rückkehr der Familie nicht erwartet hatte, ſo war für größere Er⸗ leuchtung nicht geſorgt. In dem Zimmer von Fräulein Necker brannten jedoch zwei Wachskerzen, und beim Scheine
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