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„Und doch noch lange nicht genug. Ein Jeder fühlt am beſten ſelbſt, was er zu ſeinem Glücke bedarf.“
„Wenn man weiß, was man will, ſo kann man es auch erringen.“
„Wenn es Güter ſind, die die Welt zu verleihen hat, ja! aber, wenn wir geliebt ſein möchten, wo wir lieben, nein! Das iſt Schickſalsſache.“
„Ueber dieſen Punkt verſtehe ich nun vielleicht weniger wie Sie,“ ſagte Marmontel lachend.
„Doch hätten Sie ſchon viel verſtehen können, wenn Ihnen der gute Wille zu lernen nicht mangelte.“
Indem trat der Diener ein und meldete Fräulein Necker:
„Der Revierjäger ſei in ihrem Zimmer.“
Das Mädchen wurde roth bis auf die Stirne bei dieſer Nachricht und warf einen ſcheuen Blick zu ihrem Vater hinüber. Dieſer hatte, das Haupt in die Hand geſtützt, in ſcheinbarer Apathie dageſeſſen und dem Geſpräche nicht zugehört; jetzt aber richtete er ſich auf und den Blick fragend auf ſeine Tochter richtend, ſagte er:
„Was iſt das für ein Revierjäger, der um dieſe Stunde in dem Zimmer meiner Tochter iſt?“
Germaine war außer Faſſung.— Sie wurde roth und bleich und ſuchte nach Athem.


