Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

212

Vermögen verſchwand in den Händen leichtfertiger Urenkel, bis heute für dieſe nur zwei Mittel bleiben, um dem Hunger zu entgehen; Sneehr am Hofe als Paraſit zu dienen, oder die Tochter eines reichen Plebejers heimzuführen. Das Eine wie das Andere ereignet ſich noch ligh 6

Ich denke doch, daß die Schriften Rouſſeau's und Voltaire's und dieſer Freiheitskrieg dazu beitragen werden, dem Adel der Geſinnung mehr Geltung zu gewähren, ſo daß jener der Geburt ihm nachſtehen muß, rief Fräulein Necker.

Ich zweifle daran, erwiederte Marmontel.Es iſt bequem, etwas zu ſein, ohne das geringſte eigene Ver⸗ dienſt.

Und unbequem, große Verdienſte darum nicht aner⸗ kannt zu ſehen, weil man Necker und nicht Condé getauft iſt.

Da haben Sie vollkommen recht, ſagte er lachend.

Ein ſolches Kämpfen gegen thörichte Vorurtheile iſt ermüdend. Könnte ich noch einmal geboren werden und hätte die Wahl, ſo möchte ich am liebſten gleich als ein Bourbon die Welt beten Was ich weiter noch ſein wollte, ſtände ja in meinem Belieben.

Ja freilich, wenn Sie auch Ihre Talente dabei hätten. Aber die Vorſehung weiß ſchon was ſie thut, ſie giebt dem Einen dies, dem Andern das, und Ihnen hat ſie

ohnehin ſchon viel zu viel gegeben. K

am aue

ja! nei

wi 3 Ne die Ve

ni

fr

u1