Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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dem hellen unterſcheiden, bis ein Befehl an den Stallknecht ergeht, iſt er ſchon halb vergeſſen. Madame Helvetius, der Abbé Morellet und noch einige meiner Freunde gingen nach Sevres, um dort zu ſpeiſen und damit der Quelle der Neuigkeiten näher zu ſein; denn die Couriere, welche ſtündlich in Verſailles abgefertigt wurden, hielten dort an, um die Pferde zu wechſeln. Ich wurde aufgefordert, ſie zu begleiten, und hätte mich faſt dazu entſchloſſen, wenn ich nicht endlich eingeſehen, daß die Entfernung zu zeitrau⸗ bend für mich ſei. Und dann iſt ihr Gewinn nicht groß geweſen. Mademviſelle Eſpinaſſe, die auch dort war, be⸗ gegnete mir vorhin, und wußte nicht mehr von der Sache als ich. Ich wünſchte ihr Glück ſowie uns Allen daß wir endlich von dieſem Frauenregiment erlöſt worden, aber ſie wollte davon nichts wiſſen. Mit einer höchſt trübſeligen Miene erwiederte ſie mir: Mein lieber Abbe! Es kann noch viel ſchlimmer werden! Ich lachte ſie aus. Welch eine Phantaſie müſſen Sie haben, ſich dieſe Möglichkeit auszumalen, gab ich ihr zurück. Das wäre doch keinem Manne eingefallen, ſo etwas nur zu denken. Die Aermſte ſieht auch alles ſchwarz!

Und Sie ſehen es roth! ſagte Necker, ihn ſchelmiſch mit dem Ange meſſend.

Memoiren des Abbé Morellet. S. 25.