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nun gar eine Dubarry! Hinge es von mir ab, ſo würde ich die Exiſtenz einer ſolchen Perſon ignoriren!“
Grimm lächelte fein.
„Was würde man nicht thun, um Ihnen zu Willen zu handeln,“ bemerkte er, ſich gegen Madame Necker ver⸗ neigend.„Doch, dürfen wir Männer ſchweigen, wo die Geſchichte redet? Auf ihren Tafeln wird in großen Lettern verzeichnet ſtehen, daß Frankreich ein halbes Jahrhundert lang einer Chateauroux, Pompadvur und Dubarry ge⸗ horchte, und wenn wir jetzt dieſe Namen nennen, ſo geſchieht es nur um zu berechnen, welches Elend zarte Frauenhände über dies arme Land gebracht. Aber wenn es Ihr Ohr beleidigt, ſo ſchweigen wir davon.“
„Behütei“ warf Madame Necker ein.„Ich bin nicht gleichgültig gegen die Leiden des armen Frankreich, das mir eine zweite Heimath geworden iſt. Wollen wir ſeine Wunden heilen, ſo müſſen wir deren Urſachen nach⸗ forſchen und ſie aus dem Wege zu räumen wünſchen. Doch das Privatleben gewiſſer Damen, die dabei betheiligt ge⸗ weſen, brauchen wir nicht zu erörtern. Jede Berührung mit dem Unreinen läßt in unſerer Seele einen kleinen An⸗ hauch zurück.“
„So ſpricht die ſtrenge Calviniſtin, welche alle Lei⸗ denſchaft und alle Liebe dem Gebote der Pflicht unterthan wiſſen will.— Vor ihnen hätte kein St. Preur Gnade
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