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denn ein Defizit der Hoffnung heraus und die Furcht ge⸗ wann Raum.
Zu denen, welche die Lage Frankreichs bei dem Tode Ludwig's XV. auf dieſe Weiſe einer Prüfung unterwarfen, gehörte ein Fremder, dem es gelungen war, durch kluge Benutzung der mercantiliſchen Verhältniſſe in wenigen Jahren ein bedeutendes Vermögen zu erwerben. Um rich⸗ tig ſpeculiren zu können, hatte er ſich genau mit dem Zu⸗ ſtande der Finanzen und der Hülfsquellen des Staates bekannt machen müſſen, und dieſe Kenntniß befähigte ihn jetzt, mit ernſtem Blicke die Gegenwart zu muſtern und bei ſich zu überlegen, welcher Mittel es bedürfen würde, um den Schatz wieder zu füllen. Indem er Zahl um Zahl an einander reihte, ahnte er nicht, wie eng ſein perſönliches Schickſal an jede Null geknüpft ſei. Was er jetzt als ein Spiel betrieb, um eine müßige Stunde auszufüllen, was er flüchtig auf das Papier warf, um ſein Talent daran zu prüfen, ſollte einſt das Auge von ganz Europa auf ſich ziehen und der Wendepunkt ſeines Schickſals werden.
Der Fremde, welchen wir bei der Thronbeſteigung Ludwig's XVI. mit einer Rechentafel in der Hand beſchäf⸗ tigt finden, ſtand noch in ſeinem beſten Mannesalter. Er war aus Genf gebürtig, wo die Familie Necker in nicht bemittelten Verhältniſſen lebte. Für den Kaufmannsſtand erzogen, war er als junger Mann nach Paris gegangen
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