Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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nn treiben mit dem dringendſten Bedürfniß des Volkes, die den Kornpreiſe mußten fallen, das Brod wohlfeil werden. Man nſt ſah mit friſchem Muthe der nächſten Zukunft entgegen. ter Madame Dubarry war abgereiſt, es gab keinen Pare rch aux cerfs mehr, Tugend und Unſchuld durften nicht ho⸗ länger beſorgen ein Raub der Willkür zu werden, Sitte lles und Geſetz mußten aufs Neue ihre Rechte geltend machen. ete Freude herrſchte, wohin man blickte.

Während das Volk ſich mit ſolchen und ähnlichen nte Gedanken trug, während der Arme wie der Reiche hoff⸗ el⸗ nungsvoll in die Zukunft blickte, während ganz Frankreich, nte wie von einer Laſt befreit, neu Athem ſchöpfte, beſtieg als Ludwig XVI. einen Thron, deſſen Grundpfeiler auf einem lite. Boden ruhten, den Voltaire und die Philoſophen des acht⸗ gen zehnten Jahrhunderts zu einem lockeren Erdreich aufge⸗ a wühlt hatten, wo er zu ſeiner Sicherheit der feſteſten der Stützen bedurfte.

Dieſe zu finden, war ihm nicht verliehen.

Die Menge ahnte nicht, um was es ſich handelte; der Eirzelne, durch den Schein der Dinge getäuſcht, be⸗ trachtete, wie immer, nur ſeine perſönliche Lage, und aus

ind ſolchen Einzelnen beſteht das große Publikum.

ti Nur der Denker, der Philanthrop und der Staats⸗ mann prüften mit ernſtem Blicke die wirkliche Lage der

her Dinge und maßen ihre Tragweite ab; da ſtellte ſich

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