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deſſen, was geſchehen war, und dieſen Gewißheiten zu entnehmen verſtand er leicht.
Getäuſcht! Betrogen! rief es in ihm, und ſein er⸗ ſtes Gefühl war die Sehnſucht nach Rache. Er über⸗ legte nicht erſt, wie ſehr er ſich ſelbſt ſchade, indem er die Churfürſtin verriethe; er gehorchte nur den Eingebun⸗ gen der Wuth, die Vernichtung des Andern heiſchte. Raſch nahm er ein Schreiben aus ſeinem Pulte, ſtürzte zum Grafen Sacken hin und bat um eine Audienz.
Ein Verräther erweckt nirgends Vertrauen. Die
er preisgab, war die Mutter des regierenden Fürſten. Seine Abſicht empörte. Beleidigt durch den ihm ge⸗ wordenen Empfang und ohne Ausſicht auf Lohn von dieſer Seite, während er jetzt ebenſo wenig noch die ihm früher geleiſteten Verſprechen Maria Antonia's geltend machen konnte, wuchs ſein Unwille nur noch mehr. Er mußte auf irgend eine Weiſe Vortheil aus dieſer Sache ziehen, er bedurfte einer Stellung, die ihm Geld ein⸗ brachte; mehr noch aber als der Eigennutz, trieb ihn der Wunſch, die Frau, welche er ſeit Jahren in ſeinen Schlin⸗ gen gehalten, dafür, daß ſie ihm entwichen, zu ſtrafen. Er kannte noch einen Punkt, wo er ſie zu kränken ver⸗ mochte. Es war ihm bekannt, wie ſehr ſie Friedrich den Großen verehrte und wie glücklich ſie das Gefühl ſeiner
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