Teil eines Werkes 
3. Bd. (1860)
Entstehung
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Italieniſch, daß ich ſelbſt das größte Vergnügen daran finde, mich mit ihm in meiner Lieblingsſprache zu unter⸗ halten. Aber vor Einem ſollten Sie ihn warnen, Kaver. Er muß nicht ſpielen. Wenn er ſpielt, ſo iſt er verloren; denn Spielſchulden muß er bezahlen, und fehlt ihm dazu das Geld, ſo verſchafft er es ſich auf unehrenhafte Weiſe. Ich habe das oft ſchon erlebt. Ein junger Mann kann ſeinem Leichtſinne manches erlauben, ohne moraliſch daran zu Grunde zu gehen, nur ſpielen muß er nicht.

Que voulez vous! ſagte der Prinz leicht hin. Er muß von ſeiner Induſtrie leben, da er keinen Zu⸗ ſchuß von zu Hauſe hat, und wie könnte ich da Moral predigen wollen? Was ich ihm gebe, reicht nicht hin, um ſeine Bedürfniſſe zu beſtreiten; denn er lebt gerne als Cavalier, natürlich alſo verſucht er ſein Glück, und ver⸗ liert er, ſo hilft die Tante Rutowski ihm aus. Sie iſt ja reich genug dazu.

Wenn er das von ihr annimmt, ſo verkauft er ſich ihr mit Leib und Seele und wird der Sklave ihres Willens. Ich bedaure ihn, wenn er es ſo weit kommen läßt.

Puh! Sie ſehen zu ſchwarz, Antonia. Wir Män⸗ ner nehmen ſolche Dinge leichter. Er thut doch nur, was er thun will. Sie ſcheinen aber ſehr lebhaften Antheil an ihm zu nehmen. Frauen gönnen einander ſelten ſolche