Teil eines Werkes 
3. Bd. (1860)
Entstehung
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an, und ſich mit ganz verändertem Tone zu der Prin⸗ zeſſin wendend, ſagte er:

Wir ſind für den Scherz zu ernſt geworden, Kö⸗ nigliche Hoheit, und für den Ernſt nicht ernſt genug ge⸗ ſtimmt. Laſſen Sie uns zu einer paſſenderen Stunde den Gegenſtand wieder aufnehmen, und wir werden uns verſtändigen.

Ein Lächeln flog über die Züge der Churprinzeſſin, und ihn fragend anblickend, erwiderte ſie nur:

Glauben Sie?

Ich bin davon überzeugt, verſetzte der Miniſter ſich verbeugend, und ſeinen Platz dem eben hinzutre⸗ tenden Prinz Laver überlaſſend, entfernte er ſich.

Maria Antonia war nun genöthigt ſich zu ihrem Schwager zu wenden, der, ſeit er unter den franzöſiſchen Fahnen gefochten, nur von ſeinem dortigen Leben und ſeinen Abenteuern in einem Kriege ſprach, wo er keine Lorbeeren erfochten. Die einzige Eroberung, der er ſich namhaft rühmen konnte, war die eines jungen Mannes, den er der franzöſiſchen Armee entführt und an ſeine Perſon gefeſſelt. Dieſer, ſein erklärter Günſtling, beglei⸗ tete ihn überall hin, und befand ſich auch heute in ſeiner Geſellſchaft. Während Prinz Taver mit der Churprin⸗ zeſſin ſprach, nahm ſein Begleiter die Gelegenheit wahr die Gräfin Rutowski zu begrüßen, deren leuchtende