Teil eines Werkes 
3. Bd. (1860)
Entstehung
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Dadurch, daß es Truppen dahin ſandte, erwi⸗ derte die Prinzeſſin ernſt. Um die Czartoryski gegen die Radziwill zu unter⸗. ſtützen, weiter hat dieſer Schritt keinen Zweck, erwiderte Brühl mit leichtem Spotte. So! Und man Pedenkt nicht, was das heißen will, fremde Truppen in ſeinem Lande dulden, nachdem wir doch in jüngſter Zeit geſehen, welche Folgen der Einzug der Preußen in Sachſen für uns gehabt? Sind wir denn Fürſten noch in unſerm Lande, wenn Jeder mit uns han⸗ deln kann, wie ihm beliebt? wenn man mit uns und un⸗ ſeren Intereſſen ſpielt? uns niemals fragt bei dem, was man für uns und gegen uns zu thun im Schilde führt? Ich nhe bin nicht in einer Schule auferzogen, wo man ſich ſolchem Würfelſpiel ergibt, und meine Söhne will ich lehren, mit Gott einſt für ihr gu⸗ tes Recht zu kämpfen und zu erkämpfen, was man ihnen ſtreitig macht. Sie ſollen wahrlich kein ſolches laissez aller von mir lernen, nicht zuſehen, wenn man ſie be⸗ raubt. Sie ſind die Enkel eines Kaiſers. Wenn ſie den Ehrgeiz ihrer Mutter erben, Kö⸗ nigliche Hoheit, ſo werden ſie mit Alexander ſagen: die Welt ſei ihnen noch zu klein. Wie ſchade, Königliche Ho⸗ heit, daß Sie nicht ein Mann geworden, um offen in das Feld zu ziehen, während Sie nun, als Frau, nur mit