Teil eines Werkes 
3. Bd. (1860)
Entstehung
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geſegnet, dies waren der Chevalier de Saxe und der Graf Rutowski. Der letztere, General⸗Feldmarſchall und Commandant von Dresden, legte heute ſeine Stelle nieder, und der Chevalier de Saxe trat an ſeinen Platz. Ein ſo einfacher Vorgang wurde von Brühl benutzt, um militä⸗ riſche Feſtlichkeiten anzuordnen, um die Offiziere in ſei⸗ nem Garten zu einem glänzenden Diner einzuladen und Abends die Soldaten auf der Wieſe in der Friedrichs⸗ ſtadt tanzen zu laſſen, wobei der Hof zuſehen ſollte. Dies Zuſehen des Hofes blieb natürlich die Hauptſache; denn damit war wieder eine Unterhaltung für den König und die Prinzen gewonnen, die auch in der Erinnerung noch mehrere Tage ausfüllte.

Maria Antonia durfte ſich nicht ausſchließen. Als Einzelne gegen ſo Viele auftreten und ihnen einen andern Geſchmack und andere Neigungen entgegenſetzen, würde zu ſchwer an ihr gerächt worden ſein. Ohnehin fühlte Jeder ſchon hinlänglich ihr gegenüber die Nichtigkeit des eigenen Lebens und den viel umfaſſenden Geiſt dieſer nimmer ruhenden Frau, um noch durch Worte darauf hinweiſen zu wollen, wie überlegen ſie den Uebrigen ſei.

Schon angekleidet für die Feſtlichkeit erwartete ſie jetzt ihre Wagen, um in Begleitung der Prinzen und Prinzeſſinnen ihres Hauſes aufzubrechen. Auch Friedrich Auguſt wurde mitgenommen zu dieſer ſeinem Alter ent⸗

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