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ſprechenden Luſtbarkeit, doch ohne daß ihm die Erlaubniß Freude gewährte.
„Du wirſt meine Stelle vertreten,“ ſagte der Chur⸗ prinz zu ihm, während er neben dem Ruheſtuhl des kranken Vaters Platz genommen hatte.„Du mußt Dich gewöhnen Deiner Mutter zur Seite zu ſtehen. Ein Prinz muß repräſentiren lernen, und in dem Bezug kannſt Du in keiner beſſern Schule ſein.“
Der Knabe erwiderte darauf nichts. Er liebte ſeinen Vater, der ſeine Vorliebe für ſein kleines Fritzl beibehalten hatte und ihn oft in ſeine Nähe zog und ſich mit ihm unterhielt. Das einfache, ruhige Weſen des Churprinzen ſagte dem Knaben ſichtlich mehr zu, als ſei⸗ ner Mutter Lebhaftigkeit und überſprudelnde Laune, der manches Wort entfuhr, das nicht wieder gut zu machen war, weil es in der Seele des Kindes ſogleich Wurzeln gefaßt, die ſich nicht mehr ausrotten ließen.
Es dämmerte ſchon, als die Reihe glänzender Equi⸗ pagen der Vorſtadt zufuhr, wo ſie ein Lichtermeer begrüßte. Auf einer für ſie errichteten Tribüne nahm die Churprinzeſſin mit ihrem Gefolge Platz, und ſuchte nun die ernſten Gedanken zu verſcheuchen, um wenigſtens ſcheinbare Theilnahme für die unten Tanzenden zu äu⸗ ßern. Hunderte von dazu errichteten Säulen warfen den Schein ihrer Lampen auf die geſchmückten Schönen, 2*½


