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zen eingegriffen, und nicht ſo ſchnell vermochte man den Roſenmantel der Freude darüber zu breiten.
Jetzt gab es nach allen Seiten hin zu thun. Das Werk der Zerſtörung mußte in ſeinem ganzen Umfange überblickt und dann an die Mittel zur Verbeſſerung ge⸗ dacht werden. Mit Ernſt widmete Maria Antonia ſich dieſer Aufgabe. Dem Churpinzen geſtattete ſeine Geſund⸗. heit nicht, ſich leicht nach allen Seiten hin zu bewegen und mit eigenen Augen zu ſehen, ſeine Gattin mußte daher ſeine Stelle erſetzen, und ihm Arm und Kopf dabei
leihen. Redlich löſte ſie dieſe Aufgabe.
Sie ſchrieb an Brühl und ſtattete ihm einen ge⸗ nauen Bericht über die finanzielle Lage des Landes ab; doch, ſtatt von dort Hülfe zu erhalten, liefen nur Klagen über die eigene leere Kaſſe ein.— Mit ſteigender Er⸗
wartung ſah König Auguſt den Friedensverhandlungen 3
entgegen, immer auf eine Entſchädigung für alles Erlit⸗ tene rechnend. Fürſten überdenken dabei nicht, daß ein erweiterter Länderbeſitz keine geopferten Leben zurück er⸗ — ſtattet. Friedrich von Preußen wünſchte Sachſen für ſich zu behalten und ſich hier ein wendiſches Königreich zu gründen; denn der Mehlſack hatte ihm zu wohl gefallen, um . nicht aus eigener Machtvollkommenheit daran klopfen zu mögen. Dagegen jedoch ſträubte ſich König Auguſt
aus allen ſeinen Kräften; denn welche Entſchädigung


