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ging das unglückliche Bombardement der Reſidenz an. Mehr als hundert Bomben fielen in einer Zeit von drei Stunden auf die Kreuzgaſſe und Kirche; um zwei Uhr brannte mein Haus und um vier Uhr wußte ich mein Schickſal.“
Maria Antonia konnte kaum zu Ende leſen, ſo tief betrübte ſie dieſe Nachricht. Nicht minder ward der Chur⸗ prinz davon empört.—„Die Oeſterreicher wollen unſere Freunde ſein, und ſie dulden es, daß man unſere Reſidenz in einen Aſchenhaufen verwandle!“ rief er ungeduldig aus.„Solche Bundesgenoſſen ſind ſchlimmer noch als Feinde. Mein ſchönes Dresden! Zwei hundert ſechs und zwanzig Häuſer abgebrannt, und ſieben und dreißig be⸗ ſchädigt! Und außerdem, wie manches Leben, wie man⸗ ches Eigenthum zerſtört!— Die Preußen haben auf die Stadt, und nicht auf die Mauern geſchoſſen, in der Mei⸗ nung, daß die Oeſterreicher, aus Rückſicht für uns, die Thore öffnen würden.“
„Die ſchöne Kreuzkirche!“ rief Maria Antonia be⸗ trübt.„Ein ſo herrliches Gebäude durch Bomben zu vernichten!“
„Auch die Schuld der Oeſterreicher!“ entgegnete der Prinz.„Wer hieß ſie mit den vier Kanonen auf den Feind zu feuern, welche auf dem Thurme unſerer Kreuz⸗ lirche ſtanden, um bei freudigen Gelegenheiten ein Signal
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