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Stirne, wenn ſie unter die ſchattigen Bäume des Gartens hinaus trat und mit ihren Augen das weite Heer der Sterne maß.
Da ſollte eine furchtbare Nachricht dieſe glückliche Stille unterbrechen.
Die Preußen hatten endlich Dresden beſchoſſen. Am 14. Juli, mit Anbruch des Tages, fing die Kano⸗ nade an.„Früh um acht Uhr,“ ſchrieb Rabener,„kam eine ſolche Granate in mein Zimmer, zerſchmetterte die Stube meines Bedienten und zündete. Wir löſchten den Brand und machten alle möglichen Anſtalten. Weil es aber Granaten und zwölfpfündige Kugeln auf mein Haus und die benachbarte Gegend regnete, in der Abſicht, das zwanzig Schritte von meiner Wohnung entfernte Pulver⸗ magazin in die Luft zu ſprengen, ſo packte ich meine Sachen, ſo viel es ohne Gefahr erſchoſſen zu werden anging, zuſammen, ſchaffte ſie theils in den Keller, theils in ein Gewölbe, und flüchtete Abends um acht Uhr nach Neuſtadt.— Aber auch hier fing am 15. die Angſt an, und in kurzer Zeit fuhren einige zwölfpfündige Kugeln ins Haus, nahe bei mir vorbei. In dieſer Lebensgefahr brachten wir bis Sonnabend zu, wo die Daun'ſche Armee die Seite von der Neuſtadt befreite, welches die größte Gnade war, die uns Gott in der Beängſtigung erzeugen konnte. Denn eben dieſen Tag, Mittags um 12 Uhr,


