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Sache zu ändern vermochte. Wenigſtens wollten ſie den äußerſten Moment abwarten.
Langſam traten ſie ihre Reiſe an. Zuerſt ging es nur bis Pirna, und dann in kurzen Tagreiſen, in Er⸗ wartung neuer Nachrichten von der Bewegung der preußiſchen Armee, der Grenze zu. Die Octoberſonne ſchien hell, die friſche, belebende Luft der nahen Gebirge fächelte wohlthuend die Wangen, die goldenen Tinten des Laubes ſchmückten lieblich die Höhen. Die Landſchaft lag friedlich da unter dem klaren blauen Himmel, den keine Wolke überzog, ſo daß man in dieſer Stille und Ruhe nur mit Mühe an das fern tönende Waffengeklirre und an Mord und Tod glauben mochte.
Maria Antonia gedachte ihrer frühern Reiſe nach Böhmen, als ſie den Schrein des heiligen Nepomuk heimſuchte, und an ihre damaligen Gefühle. Der leichte Sinn der jungen Frau in jenen Tagen, und die beſorgte Mutter von heute, welche mit ernſter Miene den Hän⸗ deln der Fürſten und Völker folgte und die Regierung eines Landes zu leiten bemüht war, wie verſchieden ſtan⸗ den ſie zu einander!
„Kennſt Du noch Ermelinde Palea?“ fragte ſie plötzlich ihren Gatten mit ſcherzendem Ausdrucke.„Ach! Wie glücklich machte mich einſt dieſe Benennung!“ „Die Auszeichnung paßte für die damalige Zeit,“


