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noch ſicherer zu beſitzen. Ihr allerliebſtes Maußerl ſah ſie nun auch auf dem Bilde an, ſo wie wir es jetzt noch in dem Paſtellzimmer der Dresdner Gallerie erblicken.
Wer würde in dem kleinen rundwangigen Knaben den künftigen ernſten Mann ſuchen, der ſo ſtrenge in das Leben ſchaut, und von der Geſchichte den Namen Friedrich Auguſt der Gerechte dafür gewonnen hat?
Das liebe kleine Fritzl lachte jetzt nur noch die junge, lebensfrohe Mutter an, welche mit ihm ihre Kinderſpiele wiederholte, ihre Ammenlieder aus ihrem Gedächtniſſe hervorrief, und ſie ihm, unter Küſſen, vorſang.
Ihre Geſundheit war nun völlig wieder hergeſtellt, ſie kleidete ſich mit Sorgfalt an, um die Gratulationen der Hofgeſellſchaft und der Stadt zu empfangen, und das liebe kleine Fritzl durfte dabei nicht fehlen. Er ſollte ſchon früh gute Sitte lernen, ſchon jetzt die erſten Re⸗ geln des Anſtandes in ſich aufnehmen.
Herrlich geputzt wurde der kleine Prinz herein ge⸗ tragen und auf die Knie der jungen Mutter geſetzt, welche mit ſtolzer Freude ihn vorſtellte, ſeine kleine Hand zum Kuße hinreichte und die Complimente über ſeine Schön⸗ heit und ſein artiges Benehmen mit vollen Zügen einſog. Gewiß war dies einer der glücklichſten Tage ihres Lebens.
Das liebe kleine Fritzl mußte nun auch gemalt noch das Mutterherz erfreuen. Raphael Mengs ward berufen,


