man ſagt, ſie gefallen uns nicht— ich meine das Alter— meiner Köchin Barbara dieſe meine Rechte am Altare reichen und ſie dadurch unwiderruflich an mich knüpfen.“
Alle Anweſenden ließen ihr Glas ſinken bei dem wunderbaren Schluß ſeiner Rede; ſeine Kinder blickten ſich entſetzt an, wagten aber nicht zu reden; nur der Sänger Annibali, ein Lächeln mühſam unterdrückend, hatte den Muth dazu, und erwiderte:„Was den letzten Punkt betrifft, verehrter Freund, ſo dächte ich, Sie eilten damit nicht; denn die Bibel ſagt: Heirathen iſt gut, aber nicht heirathen iſt beſſer.“
Mengs ſchüttelte bedenklich ſein Haupt.
„Sie ſind ein vortrefflicher Sänger, lieber Anni⸗ bali, aber ein leichtſinniger Mann, der nur für den Tag lebt,“ ſagte er.„Ich aber richte meinen Blick in die Zukunft und trage Sorge mir ein einſames Alter zu erſparen.“
„Kommt Zeit, kommt Rath,“ erwiderte der Sän⸗ ger luſtig.„Mit zwei Töchtern finde ich Sie ſo ſehr verlaſſen nicht.“ Und ſein Glas emporhebend, ſetzte er hinzu:„Den Schönen von der Elbe Strand, den Mädchen im Sachſenland, die auf den Bäumen gewach⸗ ſen!“ und jubelnd ſtießen alle Gäſte mit an. Nur der


