Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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gen auf die Perſon, die ſo unberufen ſich in die Hochzeitfeier miſchte, und ſah den göttlichen Annibali vor ſich. Wie? Sie hier? rief er freudig überraſcht und umarmte ihn feurig.Wie, Sie ſind gekommen, gött⸗ licher Sänger, um dieſen Tag durch ein Lied zu ver⸗ herrlichen, das dieſe Ehe würdig weihe! Oh! Mein Annibali, wie groß iſt meine Freude Sie zu ſehen! Meine Tochter, küſſen Sie dieſem göttlichen Menſchen die Hand, der wahrhaftig dem Himmel nur entſtiegen iſt, um unſere arme Erde durch ſein Lied zu feiern.

Das ſchöne junge Weib blickte halb lächelnd, halb verlegen den Fremden an, aber ohne der Weiſung des alten Iſmael zu entſprechen. Eine Römerin weiß nichts von ſolcher deutſchen Demuth und Annibali hätte auch ſchwerlich dieſe Huldigung geſtattet.

Ich denke, Freund! ſagte er lachend,daß die Schönheit nicht minder, als die Kunſt, himmliſchen Urſprungs iſt, und ich dieſer jungen Frau meine Be⸗ wunderung lieber durch eine brüderliche Umarmung aus⸗ drücken möchte, wenn Sie es geſtatten.

So viel Sie wollen, rief Iſmael leidenſchaftlich. Ja, mein göttlicher Annibali, Ihnen ſei Alles geſtattet. Mit nichten, lieber Herr Vater! warf hier Ra⸗ phael ein.Ich muß dagegen porteſtiren und Ihren