Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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176.

tungen gemacht, die er ausſchlug, weil er ſeinem Könige zuerſt dienen mußte; dieſem ein gelungenes Bild zu über⸗ ſenden, war jetzt ſein einziger Wunſch.

In der Kirche St. Pietro in vinchlo hatte ſich eine zahlreiche Menge eingefunden, um der des ſchö⸗ nen Paares beizuwohnen. Der alte Vater Mengs, ſauber gekleidet, führte die geſchmückte Braut zum Altare, und nahm dabei eine ungewöhnlich heitere Miene an. Seine Töchter folgten ihm, für die Gelegenheit mitneuen Lum⸗ pen bekleidet, wie er ſich ausdrückte, und ſahen mit Freu⸗ denthränen die Wünſche des geliebten Bruders gekrönt.

Als der Prieſter das Paar geſegnet, legte auch Iſmael Mengs ſeine Hände auf Beider Haupt.Der Herr ſegne Euch! ſagte er feierlich,und möchte die Frucht dieſer Ehe ein Bild ſein, das Dich, mein Sohn, unſterblich macht.

Dieſer ſeltſame Wunſch lockte ein Lächeln auf manche Lippe; doch Iſmael gewahrte nichts davon; mit ſeinen großen Gedanken und von den glänzenden Hoffnungen für ſeines Sohnes Ruhm erfüllt, bot er ſeiner Tochter den Arm und ſtand im Begriffe ſie gemeſſenen Schrittes aus der Kirche und in ſeine Wohnung zu führen, als eine Hand ſich auf ſeine Schulter legte und ſeinen Weg hemmte.

Voll Erſtaunen richtete er ſeine großen, ernſten Au⸗