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Am Arm des Churprinzen betrat ſie nun ſtolzen Schrittes den Gaſthof zu den drei Schwanen. Er ging nur langſam ihr zur Seite, bewegte ſich nur mit Mühe fort, ſtützte ſich dabei ſogar wieder auf ſeinen Hofmar⸗ ſchall, den Grafen von Metterbarth; aber— was lag ihr viel daran?— Er hatte ein Herz für ſie, und das war ihr viel mehr werth, als ein paar geſunde Füße.
Die junge Churprinzeſſin ſollte an dieſem Orte die Nacht zubringen, während der Prinz nach Dresden zurück⸗ kehren ſollte, um ſie am folgenden Tage mit einem fei⸗ erlichen Einzuge zu empfangen. Nur ſeine Ungeduld, ſie zu ſehen, hatte ihn heute ihr entgegen geführt; nur ſein Wunſch, ihr gleich auf ihren erſten Schritten als Freund und Berather zur Seite zu ſtehen, dieſes Begegnen be⸗ ſtimmt.
Auf ſeinen Wink zog ſich jetzt ihr beiderſeitiges Gefolge zurück und die jungen Gatten blieben allein. Der Churprinz hatte neben ſeiner Gemalin auf dem Sofa Platz genommen. Eine Pauſe entſtand.
„Princesse!“ begann er, halb verlegen, nach einem Eingang ſuchend.
„So kalt, ſo feierlich?“ fragte Antonia enttäuſcht,
und ſah mit niedergeſchlagener Miene zu ihm auf. Die⸗ ſer Blick gab ihm Muth, die Rinde der Etikette brach. „Chöre Antoine, chère epouse,“ fügte der Prinz
„—c c er—


