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über, daß ſein Mündel, welche ſelbſt doch von keiner glück⸗ lichen Ehe reden fonnte, dennoch die Stifterin einer Ehe ſein wollte.„Seine Schweſter wird es nicht haben wollen?“ ſagte er dann.
„Das darf ihn nicht abhalten!“ rief Thorilde ent⸗ rüſtet.„Sie könnten Beide ſo glücklich werden!“
„Sie ſind es ſchon;„le mieux est l'ennemi du pien,“ ſagte er ſcherzend.“ Uebrigens aber, wenn Sie für Agathe ein Wort bei Fräulein Ledebuhr einlegen wollen, ſo wird es nicht ſchaden; und erweiſt es ſich, daß Sie eine glückliche Hand in ſolchen Angelegenheiten haben, ſo bin ich vielleicht ſo frei, Sie auch zu bemühen.“
„Sie?“ rief Thorilde und maß ihn erſtaunt vom Scheitel bis zur Sohle.
„Ja, ich,“ erwiederte er, den Blick zurückgebend. „Was fällt Ihnen dabei ſo ſehr auf?“
Sie antwortete darauf nicht, weil ſie nicht eingeſte⸗ hen wollte, daß ſie ihren Vormund nie in dem Lichte eines Mannes geſehen, der ſich um eine Frau bewerben könnte. Er war ein Freund ihres Vaters geweſen, darum ſchon hatte ſie ihn für zu alt dazu gehalten; jetzt aber überlegte ſie, daß er, ſeinem Ausſehen nach, wohl noch unter Vierzig ſein könne, und ſeine Verhältniſſe einer Verbindung nichts in den Weg legten⸗
Zögernd ſagte ſie endlich:„Ich dachte, Sie würden als Junggeſelle ſterben wollen.“
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