„Dieſe werden Ihnen genügen. Ich ſtehe Ihnen dafür, daß Sie, unter den gegebenen Umſtänden mit uns zufrieden ſein ſollen, ſobald Sie die Anſprüche des fleinen Max gelten laſſen. Was die Adminiſtration be⸗ langt, ſo bin ich dafür, daß Sie dieſen Antrag nicht zurücknehmen; weil es das einzige Mittel iſt, um Baron Ludolf vor ſeinem Verderben zu bewahren, und, mit Ihrer Bewilligung, werde ich dem Baron anzeigen, daß
Sie in dem Punkte unerbittlich ſind.“—
„Und die Trennung des jungen Paares?“
„Bei dieſer bleibt es. Selbſtverſtunden trete ich uun in Behandlung dieſer Angelegenheit ganz auf Ihre Seite und ſchweige vorerſt über Ihren veränderten Ent⸗ ſchluß in Bezug des mir wichtigſten Punktes.— Selbſt der jungen Baronin werde ich nur Hoffnung mitbringen, durchaus aber keine Gewißheit, denn, aufrichtig geſagt, iſt es ein Glück für ſie, wenn ſie in dieſer Weiſe von einem Bande befreit wird, daß ſie ſchwer drückte, und das ſie, aus mißverſtandenem Pflichtgefühle, ohne den Zwaug, es löſen zu müſſen, wahrſcheinlich nicht löſen würde.“
Das Geſicht des Baron Kuno erheiterte ſich, wäh⸗ rend der Anwalt ſprach. Als er geſchloſſen, reichte er ihm die Hand entgegen und ſagte:„Sie ſind ein braver Mann!
Gottlob, daß die arme junge Frau einen ſolchen Bei—
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