Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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leiſem Spotte.„Sobald ich mit Ihrem Herrn Vetter Rückſprache genommen, werde ich das Weitere mit Ihnen zu verabreden die Ehre haben.“ Er empfahl ſich.

Baron Kuno wohnte in der Friedrichſtraße in einem Privathauſe; denn als guter Wirth mußte er die theuren Gaſthöfe vermeiden. Er ſtand im Begriffe auszugehen, ließ den Anwalt jedoch ſogleich vor ſich. Möſer nannte die Abſicht ſeines Beſuches und ſie ſetzten ſich. Mit Staunen hörte er, daß die Familie Rheinfeld der jungen Frau in eine Trennung von ihrem Gatten zu willigen vor⸗ geſchlagen.„Es ſieht ihnen übrigens ähnlich!“ ſagte er bitter.„Ihr Egvismus kennt nur ſich. Uebrigens verliert ſie nichts dabei; denn mein Vetter wird ſich bald gänzlich ruinirt haben. Doch aber glaube ich ganz gern, daß die Zumuthung ſie empfindlich berührt hat.“

„Ihres Kindes wegen,“ ſiel der Vormund ein. „Sie kann es nicht ertragen, dies unſchuldige Weſen durch den Makel ihrer Geburt beeinträchtigt zu ſehen, und will jedes Opfer bringen, dieſem Falle vorzubengen. Giebt es keinen Weg zur Güte in dieſer Sache für uns, Herr Baron?“

„Daß ich nicht wüßte!“ erwiederte dieſer achſel⸗ zuckend. Sie würden ſich nicht dazu verſtehen, die Güter

zum Vortheile des kleinen Mar adminiſtriren zu laſſen?“

daher zu verwerthen ſuchen,“ verſetzte der Vormund mit

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