lin F nd en, au 6 enn em ner ine lieb gen ete,
daß nur ſeine Spielſchulden einen gerechten Grund, die Güter adminiſtriren zu laſſen, böten; dieſe unerquicklichen Vorwürfe ausgeſprochen, ſchwiegen Beide, und überließen ſich ihren eigenen Gedanken über die Sache.
Als der Staatsanwalt ſich melden ließ, fand er den Vater allein. Es war Abend, und Ludolf ſtahl ſich dann häufig fort. Erwartungsvoll horchte der Baron auf die Antwort ſeiner Schwiegertochter. Dieſe konnte kaum anders lauten, wie ſie lautete; wenn dem Unglücke durch ſie vorgebeugt werden ſollte, wie durfte ſie ſich weigern?
„Sollte aber Baron Kuno dennoch auf eine Ad⸗ miniſtration der Güter dringen?“ fragte Möſer.
„Suchen Sie das zu verhindern, und gelingt es, ſo ſtehen 5000 Thaler bei meinem Banquier zu Ihrer Verfügung,“ erwiederte der Baron.
Der Staatsanwalt verneigte ſich kalt.
„Sie vergeſſen, Herr Baron, daß ich im Intereſſe meiner Mündel zu handeln habe und daß es noch ſehr in Frage ſteht, in wie weit dieſes mit den Abſichten Ihres Herrn Vetters zuſammenläuft,“ ſagte er, ſich er⸗ hebend.
„Meine Schwiegertochter hat, nach der Scheidung, nur den Namen mit uns gemein, den wir ihr leider! nicht entziehen können,“ ſagte der Baron kalt.
„Sie hat dieſe Ehre theuer erkauft und muß ſie 16*


