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ihm mit Ihrem Vermögen auszuhelfen. Um Ihres Soh⸗ nes willen müſſen Sie dem vorbeugen, um Ihres Soh⸗ nes willen ihn dem Auge des Vaters entziehen, damit er nicht Zeuge von deſſen noblen Paſſionen werde und ihm nacheifere. Wer weiß, ob ſie dann in ſeinem In⸗ tereſſe nicht ſelbſt eines Tages auf eine Adminiſtration der Güter antragen, die er, ſo verſchuldet, nie überneh⸗ men könnte.— Doch dieſer Moment liegt noch weit hinaus. Genug alſo für jetzt, daß Ihr Intereſſe mit dem der Familie Rheinfeld hier zuſammenfällt, d. h. daß dieſe Trennung für beide Theile gleich wünſchens⸗ werth iſt.“
„Und Ludolf iſt damit einverſtanden?“ fragte Tho⸗ rilde bitter.
Der Vormund zuckte die Achſeln.„Kann er vor irgend einem Schritte zaudern, wenn es aus Schloß Rheinfeld verjagt zu werden gilt?“ gab er zurück.—
„Wenn aber Baron Kuno die Rechte meines Sohe nes zu ehren nicht gewilligt ſein ſollte? Oder auch ein zu großes Opfer verlangte?“
„So wird dies die Familie Rheinfeld bringen. Der Dienſt, welchen Sie ihr erweiſen, iſt groß genug, um einen Gegendienſt zu verlangen.“
„So ſei es!“ rief Thorilde entſchloſſen.„Und ſchlägt Alles fehl, ſo bleibt mir noch das Vermächtniß des alten Thorwart.“ Sie ergriff ihres Vormundes Arm
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