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Als Thorilde wieder zu ſich kam, fand ſie ſich auf eine Chaise longue gebettet, ihr Kind aus dem Zim⸗ mer entfernt, und die Thüren verſchloſſen. Der Vor⸗ mund ſaß neben ihr und hielt ihre kleine Hand in der ſeinigen.„Seien Sie gefaßt,“ nahm er ſogleich das Wort. Laſſen Sie ſich in Ihren Empfindungen nicht gehen. Es gilt eine ernſte Entſcheidung. Es gilt Ihre Zukunft, es gilt die Ihres Kindes! Mit dem Sturme der Leidenſchaften verdirbt man viel und erreicht wenig. Auch wollen wir recht leiſe ſprechen, damit die Wände unſere Worte nicht weiter tragen.“
„Theurer, lieber Mann!“ ſagte Thorilde und zog ſeine Hand an ihre Lippen.„Wie wohl thut es mir, in ihr liebes Geſicht zu ſchauen! Ich habe mich in mei⸗ ner neuen Familie recht verlaſſen gefühlt.“ Ihre Thrä⸗ nen perlten; er ſah, daß ihr dieſe eine wohlthätige Er⸗ leichterung gewährten und ſtörte ſie nicht. Als ſie ihre Augen getrocknet, begann er langſam:—„Ich habe Ihrer Frau Schwiegermutter hinüberſagen laſſen, daß Sie ſpäter bei ihr erſcheinen würden. Mir iſt es lieb, daß ich Sie erſt noch allein ſehen kann. Die Ueber⸗ raſchung hätte Sie vielleicht zu Aeußerungen hingeriſſen, die Sie nachher bereut haben würden. Laſſen Sie uns alſo gemeinſam recht ſorgfältig die Sache erwägen, und dann einen Beſchluß faſſen.“
„Was giebt es hier zu beſchließen?“ fragte Tho⸗


