em
„Das weiß ich nicht, denn ſie Berathung.“
„Aber Du ſahſt meinen Vormund?“
„Ja,“ erwiederte Ludolf verlegen;„einmal— wegen jener Rechnung.“
„Und er äußerte gegen Dich nichts wegen des Zweckes ſeiner Reiſe? 2
„Er ſagte, daß er nach Venedig zu Deinem Onkel Gasmund gehen und mit dieſem zurückkehren würde.“
„Mit dieſem? Dein Vetter hätte ihn alſo nur meines Onkels wegen kommen laſſen?“
Ihr Auge ruhte, während ſie der Sache nachdachte, fragend auf ihm. Ludolf, ihrem Blicke ausweichend, erwie⸗
derte:„So ſcheint es!“
„Aber warum ſollte man mir ein Geheimniß d daraus ue fuhr ſie plötzlich auf.„Warum ſollte eine Sache, die mich pirſin nicht betrifft, in einem Grade mich be⸗ ihren, ſie mir ſo ängſtlich verbergen zu wollen?“
edenke Deinen Zuſtand!“ fiel er ein.
Pen auch!“ unterbrach ſie ihn.„Nein, d das kann es nicht 6 Mich, mich ſelbſt geht es an, eine fürchterl iche A lugſtl legte ſich auf meine Bruſt; Ludolf, gieb mir Wahrheit oder Du iht. mich
„Um des Himmels Willen, Thorilde, beruhige Dich!“ ſagte dieſer, und ſtreichelte ſie wie man ein unartiges Kind Amely Boelte; Die Mantelkinder. II, 15
zogen mich nicht in ihre


