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wünſchte, daß die Rheinfeld ſich ſolcher Thorheit nicht ſchul⸗ dig machten; denn ſind ſie eine ganz gute Familie, ſo ſind ſie doch nicht ſo abſonderlich bedeutend, um die Tod⸗ ten ihretwegen aus n Gräbern heworkommen zu laſſen.“
„Laß uns leiſe ſprechen, Mama,“ flüſterte khr. rilde;„ich habe ſo e ein Licht in jenem alten Thurme bemerkt, und man könnte uns von dort aus bei der Stille des Abends belauſchen.“
Frau von Gasmund lagen die Worte der Baronin immer noch ſchwer auf der Seele und ſie war unſchlüſſig, ob ſie ſie Thorilden mittheilen oder ihr ein Geheimniß daraus machen ſollte. Sie beharrte endlich, obwohl es ihr ſchwer ward, bei dem letzteren.
„Laß uns zur Ruhe gehen, mein Kind!“ ſagte ſie ſeufzend.„Der neue Tag bringt neue Gedanken. Wir wollen uns nicht durch Gitterfenſter, Seufzer, Amen und verdeckte Ahnenbilder aufregen, ſonſt kommen uns ſolche Dinge noch im Schlafe vor. Du piſ ja ein Berliner Kind; die ſind, wie man ſagt, gewitzigt, und ſehen keine Ge⸗ ſpenſter. Sieh alſo nur mit recht beſonnenem Auge um Dich, und laß Dich von keinem Eindrucke beherrſchen. Wenn ich auch geſagt habe, daß hier nicht Alles richtig ſei, daß uns noch irgend eine Entdeckung vorbehalten ſein könne; ſo meinte ich damit ſicherlich keine, die der unſicht⸗ baren Welt angehörte, ſondern der ſichtbaren.— Es kön⸗ nen Familienverhältniſſe beſtehen, die man uns noch ver⸗


