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zum Beiſpiel, daß das Jägerhaus bis in das Dach hin⸗ auf Gitter hatte.“
„Gitter?“ fragte Frau von Gasmund.
„Haſt Du es denn nicht geſehen, Mama? Es ſah ja wie ein Gefängniß aus!“
Frau von Gasmund ſchüttelte den Kopf.
„Dann habe ich in der Nacht einen Schrei gehört.“
„Einen Schrei?“ fragte ſie zurück.
„Ja, gellend, durchdringend, wie von weiblicher Stimme; aber es kann im Traume geweſen ſein.“
„Wer würde denn ſo etwas träumen? Wie geſagt, es iſt hier etwas nicht in der Ordnung; aber, was es iſt, vermag ich noch nicht zu ergründen. Am beſten, Du ſuchſt es von Ludolf zu erfahren, der plaudert in ſeiner Unbe⸗ fangenheit, was die Uebrigen verſchweigen, aus.“
„Ich glaube nicht, daß man ihm ein Geheimniß an⸗ vertrauen würde,“ erwiederte Thorilde zweifelnd.
„Sage das nicht. Er iſt hier groß geworden und ein Kind belauſcht manches.“
„Aber was ſollte denn hier zu belauſchen ſein?“
„Ja, das weiß ich auch nicht.“
„Er hat mir ein Ahnenbild gezeigt, das umgekehrt an der Wand hängt und ſeine Mutter abhält den Saal zu betreten,“ bemerkte Thorilde nachſinnend.
„Haſt Du das Bild geſehen?“ fragte Frau von Gasmund lebhaft.


