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Gebiete keinen Fortſchritt machen. Wir bleiben ſtehen, wenn wir das Ewige aus ihrem Mund zu vernehmen uns ſträuben; ja das Schweigen ihr gebieten.“
Sie hielt inne. Frau von Gasmund war jetzt viel⸗ leicht zum erſten Male in ihrem Leben um eine Erwiede⸗ rung verlegen. Sie führte, um Zeit zu gewinnen, ihr Glas an die Lippen. Daß es in dem Kopfe der Baronin nicht ganz richtig ausſähe, ſtand jetzt bei ihr feſt und darauf Rückſicht nehmend, entgegnete ſie vorſichtig:
„Es iſt vielleicht eine Uebergangsperiode. Man ſieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.“
„Da haben Sie recht; man ſieht ihn nicht!“ fiel ihre Nachbarin beiſtimmend ein.„Wir hören nur auf Men⸗ ſchenſtimmen und nicht auf die der Geiſter.“
Das Mahl war zu Ende, man brach auf. Frau von Gasmund fiel ein Stein vom Herzen. Trotz ihres Tactes als Weltdame hätte ſie vielleicht bald das richtige Wort nicht mehr gefunden. Welche Schwiegermutter für die arme Thorilde!
Man nahm den Kaffee auf der Terraſſe ein, wohin die Baronin und Madame Latour ihnen nicht folgten. Der Baron hatte den Wagen zu einer Spazierfahrt beſtellt. Während man ihn erwartete, ſprang Ludolf wie ein vom Zwange ſich frei fühlendes Kind umher. Er quälte ſeinen Vater um ein Reitpferd für Thorilde, welche die weiten Promenaden mit ihrem Fuße nicht un⸗


