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„Es iſt möglich. Ich weiß es nicht,“ verſetzte er gleich⸗ gültig.„Sie waren ja Vetter und Couſine.“
„So nah verwandt?“
„Es hat ſich unter den Rheinfeld immer ſo gemacht, daß ſie einander heiratheten,“ erwiederte er.„In alten Familien kommt es, wie man mir ſagt, häufig vor, daß man in der Verwandtſchaft wählt; gerade wie bei unſern Fürſten, die auch alle verſchwiſtert ſind.“
„Ich denke mir das nicht hübſch,“ ſagte Thorilde ſinnend.
„Ich auch nicht; ſchon weil die Rheinfeld alle blond ſind und mir ſchwarze Haare und Augen am beſten gefallen.“
„Welch ein Grund!“ ſagte Thorilde lachend.
„Nun, ich denke, ein ganz genügender,“ meinte Ba⸗ ron Ludolf, den Kopf aufwerfend.„Wenn Du erſt unſere Ahnen geſehen haben wirſt, weißblond, gelbblond, roth⸗ blond, aſchblond; ſo wird es Dir auch des Blonden ge⸗ nug ſein.“
Thorildens Auge war zu dem Altare zurückgekehrt. „Du meinſt alſo, daß Deine Mutter für eine Trauung in dieſer Capelle ſtimmen wird?“ fragte ſie und ſtellte ſich den Moment vor, wo das ewig bindende Ja über ihre Lippen kommen ſollte.
„Sie iſt hier auch getraut worden, und bildet ſich ein, daß, weil die Gruft der Rheinfeld unterhalb dieſes
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