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Glacéhandſchuhe an, damit die Feierlichkeit dieſer Zuſam⸗ menkunft andeutend.
Gleich darauf öffnete ſich die Thüre, und eine zarte, blonde, noch jung ausſehende Dame in eleganter Morgen⸗ kleidung trat, auf den Arm des Baron Ludolff ſich ſtützend, mit langſamem Schritte, als ob das Gehen ihr ſauer falle, ein, und begrüßte Frau von Gasmund freundlich und vor⸗ nehm ihr Haupt neigend.„Ich habe geſtern leider nicht bei Ihrem Empfange gegenwärtig ſein können, gnädige Frau,“ ſagte ſie mit kalter Verbindlichkeit,„weil mein lei⸗ dender Zuſtand mir die Aufregung dieſes erſten Begegnens unterſagte. Sie glauben nicht, wie ſehr ich dabei gelitten habe, es ſcheinbar an der nöthigen Artigkeit fehlen laſſen zu müſſen; doch hoffe ich bei Ihnen die gewünſchte Ent⸗ ſchuldigung zu finden. Seien Sie mir herzlich willkommen in unſerm Schloſſe, und richten Sie ſich ganz, als ob Sie hier zu Hauſe wären, ein. Sie erzeigen mir damit einen Gefallen! Bei meinem leidenden Zuſtande kann ich leider! nicht für Ihre Bequemlichkeit noch Ihr Vergnügen, wie ich möchte, ſorgen, und muß Sie ſich ſelbſt anvertrauen.“
Frau von Gasmund verneigte ſich und deutete mit der Hand auf den Platz neben ſich auf dem Sopha. Die Baronin ſetzte ſich. Ludolf ergriff einen Stuhl neben ihr. Indem öffnete ſich die Thüre des anſtoßenden Zimmers und die zierliche, elegante Geſtalt Thorildens wurde ſicht⸗ bar. Ludolf ſprang auf und lief ihr entgegen, ſie wie im


