Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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230 war Licht, ebenſo im zweiten und auch im dritten. Wer aber ſagte ihm, welches dieſer Gemächer der Pianiſt Lev⸗ pold bewohnte und welches die Signora Anella? So viele Zimmer nach der Straße hinaus lagen, eben ſo viele gingen in den Hof, nur daß die letzteren ein Fach Fenſter

weniger trugen und in gleichem Maße geringere Miethe zahlten. Leopold war aber mit Geld verſehen und durfte

ſich an den Preis nicht ſtoßen.

Eine lange Zeit wanderte er auf und ab, zehn hatte es geſchlagen, jetzt ſchlug es eilf, und noch wurde es in keinem Zimmer dunkel. Der peinlichen Fragen, welche feine Beantwortung fanden, überdrüſſig, voll Seufzer, voll Ungeduld, voll Verzweiflung, wandte er dem Hauſe den Rücken und bog in Piecadilly ein, Bath Houſe, das er vor wenigen Stunden verlaſſen, ſuchte er auf.Milady zu Hauſe? fragte er den auf der Flur gähnenden Diener. Ihre Ladyſchaft ſind noch in der Oper.In der Oper, murmelte er dem Diener nach. In der Oper war ſie, nachdem ſie ſich im eigenen Hauſe mit Muſik geſättigt. Es kann nicht ſein, ſagte er darauf laut, und Frangois, der Kammerdiener, welcher eben die Treppe herab kam, vernahm ſeines kann nicht ſein.Welche Auskunft haben Sie gegeben? fragte dieſer und berichtigte, daß Lady Aſhburton nach Fulham gefahren ſei, um in der Anſtalt des Doctor Wilſon eine kranke Dame zu beſuchen. Der