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Ermüdet ſprang der Herr in eine Droſchke und fuhr in ſein Hotel. Der Abend war lange hereingebrochen; die Lampen brannten, die Wagen rollten, und die große Stadt mit ihrem wie ferner Donner herübertönenden Geräuſche beläſtigte ſein Ohr. Gewitterſchwüle herrſchte draußen; durch die hinaufgeſchobenen Fenſter drang kein kühler Luft⸗ zug ein. Die Atmoſphäre ruhte, wie eine unbewegliche Maſſe, über der endloſen Stadt, man muß ſolche Sommer⸗ nächte dort erlebt haben, um zu verſtehen, wie ſie auf die Gemüthsſtimmung wirken.
Der Herr leerte eine halbe Flaſche Champagner in Eis geſetzt, aß ein Beefſteak und etwas Stilton⸗Käſe; dann ſah er nach der Uhr, richtete prüfend ſein Auge auf das Wetter, nahm ſeinen Regenſchirm, zog gelbe Glack⸗ handſchuhe an, beſtellte auf der Treppe dem ihm begeg⸗ nenden Kellner, daß er morgen um ſieben Uhr geweckt zu werden wünſche, und ſeine Rechnung mit ſeinem Frühſtücke um halb acht bereit ſein müſſe, weil er abreiſe; dann ver⸗ ließ er das Haus. Unſchlüſſig blickte er rechts und links, als ob er über den zu nehmenden Weg ungewiß ſei; ſchließ⸗ lich zog es ihn wieder nach Curzon Street.— Zu dieſer Stunde konnte er unbemerkt auf dem Trottvir gegenüber Nr. 14 auf⸗ und abgehen und das Haus zum Gegenſtande ſeiner Beobachtung machen.— Der Hitze wegen hatte man die Läden nur theilweiſe geſchloſſen, im erſten Stocke


