Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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und einer Miene, als ob die Welt im Sichvernichten begriffen ſei. Unruhig lief er im Zimmer auf und ab. Sein Vater ließ ſich indeſſen auf dem Sopha nieder und gähnte. „Ich habe in Deinem Intereſſe mit Frau von Gas⸗ mund geſprochen, und ſie meinen Wünſchen geneigt ge⸗ funden,“ begann er nach einer Pauſe.„Sobald ich eine ſchriftliche Sicherheit in Bezug auf das Vermögen des jungen Mädchens in Händen habe, können wir förmlich um ſie anhalten und Deine Verlobung mit ihr feiern. Bis dahin aber, Ludolf, kein Wort! Hörſt Du, kein Wort! Laß Dich zu keiner compromittirenden Erklärung bewegen. Ver⸗ gegenwärtige Dir die auf unſern Gütern ruhende Schul⸗ denlaſt und ſchweige. Frauen ſind wankelmüthig. Was ſie mündlich gegen mich geäußert, iſt nicht bindend. In Deinem und meinem Intereſſe warne ich Dich neutral zu bleiben, bis ich etwas Schriftliches in Händen habe.“ Ludolf hatte von der ganzen Rede ſeines Vaters kein Wort vernommen, er dachte an Thorildens kleinen ſchwel⸗ lenden Fuß, und fragte, ob noch kein Arzt vorfahre. Als Frau von Gasmund jetzt in das Zimmer trat, ſtürzte er auf ſie zu.„Wie geht es ihr, gnädige Frau?“ rief er voll Sorge.„Iſt noch keine Hülfe da?— Man wird den Fuß doch nicht abnehmen! Mein Gott! Wenn man ihr den kleinen hübſchen Fuß abnehmen müßte?“ „Nein, nein!“ ſagte Frau von Gasmund beruhi⸗ gend;„von Abnehmen iſt keine Rede... Sie liegt auf